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Die Musik des Grafen von Saint Germain

CD's

CD 1

 

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Andante

Allegro

Cantabile Lento

Tempo Giusto

CD 2

 

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Adagio

Prestissimo

Arie "Senza pieta"

A New Song

CD 3

 

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Son. I - III

 

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Son. I - III

 

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Bücher und Postkarten

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Das Buch

 

Graf Saint Germain

Sein und Schein

 

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Postkarte

 

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Graf Saint-Germain, unser Bruder

 

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Weitere CD's

Tangomusik aus Argentinien, Finnland und Russland

Hörproben:

Yira, Yira!

Irja

Palomita Blanca

Vanhan vaahteran laulu

Stückpreis: 16,50 Euro

  • Beschreibung

    Die erste CD des eigens zur Aufführung

    der Werke des Grafen von Saint Germain gegründeten Ensemble PHOENIX enthält den Live-Mitschnitt des ersten Konzertes in der Eckernförder St.-Nicolai-Kirche vom 28.April 2002 anläßlich der 700-Jahr-Feier der Stadt. Diese Aufnahme hat bereits weltweit Freunde gefunden.

  • Weitere Informationen

    Der Graf von St. Germain

    ( 1696 ? - 1784 )

     

    Viele geheimnisvolle Geschichten werden über den Grafen von St. Germain erzählt. Der Alchimist, Diplomat und Weltreisende führte ein bewegtes Leben. Seine Zeitgenossen beschreiben ihn als einen mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten ausgestatteten Menschen, der an europäischen Höfen mit meist geheimem diplomatischen Auftrag verkehrte, was auch den Einsatz von mehr als 30 verschiedenen angenommenen Pseudonymen erklärt, der diese besondere Persönlichkeit nicht nur für seine damaligen Widersacher so schwer greifbar macht. So soll nach seinem eigenen Bekunden auch der geführte Name Graf Saint Germain ein aus Selbstschutz angenommener sein, so daß sich seine eigentliche Herkunft nur erahnen läßt.

     

    Sein großes Wissen in der Alchimie, das er auf vielen Reisen in aller Herren Länder stets erweiterte, die Steinveredelung, das Entwickeln von Gegengiften und die Erfindung neuer textiler Färbemethoden brachte ihm viele Bewunderer, aber auch Feinde.

     

    Nicht zuletzt brillierte er bei Gesellschaften auch als virtuoser Geiger - ja sogar als hochgeschätzter Komponist. Vor allem während seines Aufenthalts in London in den späten 50ern des 18. Jahrhunderts komponierte und veröffentlichte er mehrere Sonaten für eine oder zwei Violinen mit Basso continuo, die er auch selbst zur Aufführung brachte. Ebenso komponierte er einige Arien für die Oper „L'inconstanza delusa" sowie eine reichhaltige Liedfolge von „Favourite Italian Songs".

     

    Der Graf von Saint Germain verbrachte seine letzten Jahre auf Louisenlund beim Landgrafen Carl von Hessen-Kassel, mit dessen Unterstützung er das „Carlsmetall" entwickelte sowie neue Färbe- und Gerbverfahren als Direktor der Otte'schen Manufakturen in Eckernförde.

     

    Am 27. Februar 1784 starb er in Eckernförde und wurde in der dortigen St.-Nicolai-Kirche beigesetzt, wie ein Eintrag im Kirchenbuch bezeugt, wenn auch Stimmen behaupten, ihn nach seinem Tode noch gesehen zu haben.

     

    Das Konzert

     

    Anlaß für die Suche nach den Kompositionen des Grafen war für den Eckernförder Musiker Matthias Hahn-Engel die Lektüre des Buches „Unter den Flügeln des Phönix" von Irene Tetzlaff ( Stuttgart 1992 ). In diesem Buch beschreibt die Autorin ausführlich das musikalische Wirken Saint Germains.

     

    Nach erfolgreicher Suche fanden sich auch die weiteren Musiker zur Gründung des Ensembles Phoenix, das sich auch in Zukunft der Interpretation weiterer Kompositionen des Grafen von Saint Germain widmen wird.

     

    So konnten am 28ten April 2002 in der Eckernförder St.-Nicolai-Kirche anläßlich der 700-Jahr-Feier der Stadt erstmals nach langer Zeit Instrumentalwerke des Grafen von Saint Germain wiederaufgeführt werden.

     

    Diese CD trägt den Live-Mitschnitt dieses denkwürdigen Konzerts.

     

    Die Kieler Nachrichten schreiben : „Die Stadt Eckernförde hat sich zu ihrem 700-jährigen Jubiläum ein bemerkenswertes Geschenk gemacht: die Uraufführung von Kompositionen, die der Graf Saint Germain in den 50er Jahren des 18. Jahrhunderts in London publizieren ließ, seither unbeachtet blieben und nun in Saint Germains Grabeskirche, nämlich in St. Nicolai zu Eckernförde, erstmals wieder wunderbar zum Klingen gebracht wurden. ....

     

    ...Den Rahmen der musikalischen Vortragsfolge bildeten zwei in Kirchensonatenform gehaltene Triosonaten in F- und in A-dur, noch in kunstvoller barocker Polyphonie, während die beiden Soloviolinsonaten dem damals beliebten italienischen Geschmack folgen. In seinen Stücken hält sich der Graf ganz und gar an die Vorbilder und Usancen seiner Zeit, was Formaufbau, Affekte, Metrik, Melodik und dynamische Differenzierung angeht."

     

    Denjenigen, die sich eingehend mit dieser besonderen historischen Persönlichkeit beschäftigen, wird es weniger um die musikwissenschaftliche Einordnung seiner Kompositionen gehen, sondern um den tieferen Einblick in das Wesen des Grafen durch die von ihm komponierte Musik. Denn ist nicht in jedweder Kunstrichtung, ob Literatur, Malerei oder Musik das geschaffene Produkt über die handwerkliche Leistung hinaus auch ein Spiegel der Seele des Schaffenden ?

     

    Das Goetheanum schreibt : „Das Ensemble PHOENIX,...., bot eine gediegene, mit Präzision und Einfühlung durchgeführte Interpretation der zum Teil komplexen Sätze. Es wurde dabei eine Weite und Wärme vernehmbar, die auf intime Wirkensweisen einer großen Individualität verwies, die sich jedem Autoritätsglauben, jedemVerfügbarmachen entzieht, und so zu zeitgemäßer, selbständiger geistiger Vertiefung anspornt und inspiriert."

Stückpreis: 18,50 Euro

  • Beschreibung

    Die zweite CD des Ensemble PHOENIX enthält neben bisher noch nicht eingespielten Instrumentalwerken des Grafen von Saint Germain erstmals auch Arien aus seiner Feder. Die auf dieser CD erklingenden Arien sind der Oper „L'Inconstanza Delusa" entnommen, zu der der Graf eben diese Arien beisteuerte. Diese Oper war ein Gemeinschaftswerk mehrerer Komponisten, gemäß der damals verbreiteten so genannten Pasticcio-Technik. Die Arien des Grafen wurden schon bei ersten Aufführungen in London mit so großer Begeisterung aufgenommen, daß der Notenverlag Walsh eine Sonderedition unter dem Titel „The Favourite Songs in the Opera Call'd L'Inconstanza Delusa" herausgab, die neben den Arien des Komponisten Brivio nur die des Grafen von St. Germain enthält. Das Ensemble PHOENIX, jetzt um die Sopranistin Antje Bitterlich erweitert, hat die Werke live in der St.-Laurentius-Kirche zu Kosel eingespielt.

  • Weitere Informationen

    Vorwort

    Die vorliegende CD enthält neben bisher noch nicht eingespielten Instrumentalwerken des Grafen von Saint Germain erstmals auch Arien aus seiner Feder. Die auf dieser CD erklingenden Arien sind der Oper „L'Inconstanza Delusa" entnommen, zu der der Graf eben diese Arien beisteuerte. Diese Oper war ein Gemeinschaftswerk mehrerer Komponisten, gemäß der damals verbreiteten so genannten Pasticcio-Technik. Die Arien des Grafen wurden schon bei ersten Aufführungen in London mit so großer Begeisterung aufgenommen, daß der Notenverlag Walsh eine Sonderedition unter dem Titel „The Favourite Songs in the Opera Call'd L'Inconstanza Delusa" herausgab, die neben den Arien des Komponisten Brivio nur die des Grafen von St. Germain enthält.

    Wir freuen uns, für den Gesangspart die Sopranistin Antje Bitterlich gewonnen zu haben, die diese lange nicht celebrierte Musik mit ihrer strahlenden Stimme wunderbar wieder zum Leben erweckt.

    Das abschließende Lied „Jove, when he saw my Fanny's face" liegt nur als Melodie vor. Wir danken Arthur Weinbrenner, der es für unser Ensemble im Stil des Grafen gesetzt hat. Gleichzeitig bedauern wir, daß Arthur Weinbrenner als Cembalist bei der Einspielung dieser CD nicht mitwirken konnte.

    An seiner Stelle heißen wir Michael Fuerst, der spontan zur Verfügung stand und seinen Part in kürzester Zeit auf seinem eigenen Instrument meisterte, herzlich im Ensemble Phoenix willkommen.

    Die CD war ursprünglich geplant als Live-Mitschnitt des Konzertes am 31.08.2003 in der Eckernförder St.-Nicolai-Kirche. Dieses Vorgehen, das uns im historischen Kontext der ersten Wiederaufführung der Werke des Grafen in der Eckernförder Nicolai-Kirche probat erschien, haben wir wegen der bei einem Konzert-Mitschnitt nicht zu vermeidenden Nebengeräusche hier nicht weiterverfolgt.

    Beim Abwägen zwischen einer abgemischten Studioaufnahme und einer live-mitgeschnittenen Raumklang-Aufnahme entschieden wir uns für die Live-Einspielung, nicht zuletzt aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen zur ersten CD, deren lebendigen Konzert-Charakter viele ihrer Hörer schätzen.

    Da die Eckernförder St.-Nicolai-Kirche ohne das Publikum für so eine Aufnahme zuviel Nachhall aufweist, begaben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Raum und fanden ihn in der St.-Laurentius-Kirche zu Kosel, einer über 800 Jahre alten romanischen Feldsteinkirche, gelegen in einer wunderschönen Landschaft zwischen Eckernförde und Louisenlund. In diesem Zusammenhang danken wir Pastor Jens Lehmann für die großzügige Bereitstellung der Kirche.

    Die Aufnahmetechnik - eine One-Point-Aufnahme mittels einer Jaecklin-Scheibe - haben wir respektive der guten Erfahrungen bei der ersten CD beibehalten. Wir hoffen, ganz im Sinne unserer Hörer entschieden zu haben, die sich nun quasi im Konzert, dessen Programmfolge die des 31.08.2003 ist, „anwesend" wähnen können.

    Nicht zuletzt gilt unser Dank fognin, Eckernförde, für die Aufnahme, Bearbeitung und Fotos und Katharina Mahrt/Atelier Grafisch, Eckernförde, für die Gestaltung dieses Booklets sowie Michael Fuerst, Hamburg, für die englische Version des Booklet-Textes und Kenneth Caskie, Louisenlund, für die Übersetzung der Arientexte aus dem Italienischen.

    Diese CD ist die zweite in einer Folge mit Kompositionen des Grafen von Saint Germain (1696 - 1784). Die erste im September 2002 erschienene enthält den Live-Mitschnitt des ersten Konzertes mit seinen Werken, gespielt vom Ensemble Phoenix am 28.April 2002 in der Eckernförder St.-Nicolaikirche, und ist unter dem gleichen Label unter der Nr. Ehn 84 053 erhältlich.

     

     

    Der Graf von St. Germain (1696 ? - 1784)

    Viele geheimnisvolle Geschichten werden über den Grafen von St. Germain erzählt. Der Alchimist, Diplomat und Weltreisende führte ein bewegtes Leben.

    Seine Herkunft ist nicht gesichert, doch ist in einigen Büchern zu lesen, er sei am 28. Mai 1696 als erster Sohn Leopold Georg des Fürsten Franz II. Rakoczy von Transsylvanien und seiner Gemahlin Charlotte Amalie in Klausenburg (Cluj) geboren. Aus Sicherheitsgründen habe sein Vater bald darauf das Kind zu einem Freund der Familie nach Italien bringen und offiziell für tot erklären lassen.

    Seine Zeitgenossen beschreiben ihn als einen mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten ausgestatteten Menschen, der an europäischen Höfen mit meist geheimem diplomatischen Auftrag verkehrte, was auch den Einsatz von mehr als 30 verschiedenen angenommenen Pseudonymen erklärt, der diese besondere Persönlichkeit nicht nur für seine damaligen Widersacher so schwer greifbar macht. So soll nach seinem eigenen Bekunden auch der geführte Name Graf Saint Germain ein aus Selbstschutz angenommener sein, so daß sich seine eigentliche Herkunft nur erahnen läßt.

    Sein Einsatz für den Frieden in Europa, sein großes Wissen in der Alchimie, das er auf vielen Reisen in aller Herren Länder stets erweiterte, die Steinveredelung, das Entwickeln von Gegengiften und die Erfindung neuer textiler Färbemethoden brachte ihm viele Bewunderer, aber auch Feinde.

    Nicht zuletzt brillierte er bei Gesellschaften auch als virtuoser Geiger - ja sogar als hochgeschätzter Komponist. Vor allem während seines Aufenthalts in London in den späten 50ern des 18. Jahrhunderts komponierte und veröffentlichte er mehrere Sonaten für eine oder zwei Violinen mit Basso continuo, die er auch selbst zur Aufführung brachte. Ebenso komponierte er einige Arien für die Oper „L'inconstanza delusa" sowie eine reichhaltige Liedfolge von „Favourite Italian Songs".

    Der Graf von Saint Germain verbrachte seine letzten Jahre auf Louisenlund beim Landgrafen Carl von Hessen-Kassel, mit dessen Unterstützung er das „Carlsmetall" entwickelte sowie neue Färbe- und Gerbverfahren als Direktor der Otte'schen Manufakturen in Eckernförde.

    Am 27. Februar 1784 starb er in Eckernförde und wurde in der dortigen St.-Nicolai-Kirche beigesetzt, wie ein Eintrag im Kirchenbuch bezeugt, wenn auch Stimmen behaupten, ihn nach seinem Tode noch gesehen zu haben.

     

     

    Die Instrumentalwerke

    Die uns vorliegenden Werke des Grafen von Saint Germain wurden in den Jahren 1745 bis 1760 in London veröffentlicht. Wie beschrieben, war das Komponieren nicht der Hauptberuf des Grafen, doch läßt die Qualität seiner Kompositionen und das ihm von Zeitgenossen nachgesagte vollendete Beherrschen mehrerer Instrumente neben seinem Hauptinstrument, der Violine, darauf schließen, daß er eine profunde musikalische Ausbildung genossen haben muß. Wann, wo und bei wem, ist nicht bekannt; auch ein intensives autodidaktisches Studium ist denkbar.

    Stilistisch gesehen bewegt sich diese Musik im Geschmack ihrer Zeit, d.h. wir erleben Ansätze barocker Polyphonie - in den Triosonaten, deren einzelne Sätze fast ausschließlich als Fugato konzipiert sind - befinden uns aber in der Leichtigkeit der Frühklassik, zuweilen auch als Rokoko bezeichnet. Wir haben es mit einer für die Zeit typischen, höfischen „Unterhaltungsmusik" zu tun, die gesellschaftlichen Anlässen den festlichen Rahmen gab - vordergründig.

    Der Graf von Saint Germain hat im Vergleich mit seinen Zeitgenossen, wie z. B. den Bach-Söhnen, eine unverwechselbare Handschrift. Ideen, die das kompositorische Handwerk seiner Zeit nicht bereithält - so erscheint z. B. in der Durchführung des schnellen 2. Satzes der Sonata II für Violine unvermittelt das Anfangsmotiv des 2. Themas aus dem langsamen 1. Satz über dem weitereilenden Basso continuo - , überraschen den aufmerksamen Hörer ebenso wie der häufige Verzicht auf die Weiterentwicklung begonnener Themen oder der Improvisationscharakter einiger Durchführungen.

    So, wie er sich in seinem abenteuerlichen Leben über viele Regeln, die er gleichzeitig vollendet beherrschte, hinwegsetzte, um Neues zu erreichen, mag dem Grafen von Saint Germain das bloße Bedienen der erlernten Kompositionstechnik nicht genügt, die Ausführung der spontanen Idee manches Mal über der Erfüllung der formalen Gesetze gestanden haben.

    Und seine Kompositionen verfehlen - heute wie zu seiner Zeit - ihre Wirkung nicht.

    Wir erleben beim Anhören dieser Musik ihre Strahlkraft, ihre entspannende „Einfachheit", in der Humor und Witz wie auch Tiefe und Weite ihren Ausdruck finden.

    Durch das ganz eigene Zusammenwirken der Melodieführung mit dem rhythmischen Duktus erscheint diese Musik zuweilen, als spräche jemand, als läge dieser Musik ein zu verstehender Text zugrunde.

     

    Die Arien

    Betrachtet man das Gesamtwerk des Grafen von Saint Germain, machen die 46 Arien den weitaus größten Teil aus, was verwundert, hätten wir doch von dem virtuosen Geiger Saint Germain den Schwerpunkt bei Kompositionen für sein Instrument vermutet. Seine Vorliebe für das vertonte Wort könnte eine Erklärung sein für den oben beschriebenen Sprachduktus vieler seiner Violinkompositionen.

    Die bei vollständigem Studium der Arientexte modulhaft anmutende Austauschbarkeit ihrer Reihenfolge erklärt sich am besten anhand ihrer Verwendung im Rahmen der so genannten „Pasticcio"-Technik. Gemäß dieser seinerzeit verbreiteten Technik wurden einzelne Arien, auch die verschiedener Komponisten, zu „Kurzopern" zusammengestellt, die bei Gesellschaften aufgeführt wurden. Für diesen Zweck mußten die einzelnen Arien natürlich so beschaffen sein, daß sich weder ihr Anfang inhaltlich zwangsläufig auf eine vorausgehende noch ihr Ende auf eine folgende Arie beziehen darf, die Möglichkeit, diese Beziehung herzustellen, aber durchaus in jeder Arie enthalten sein muß. Die Oper „L'Inconstanza Delusa", die die auf dieser CD eingespielten Arien des Grafen von Saint Germain, aber auch die Arien anderer Komponisten seiner Zeit enthält, ist so ein Beispiel. Die vollständige Oper ist leider nicht erhalten, sondern nur die beliebtesten Arien in einer Sonderedition unter dem Titel „The Favourite Songs in the Opera Call'd L'Inconstanza Delusa".

    In den Arien zeigt sich eine weitere Facette seines musikalischen Schaffens: Während seine Instrumentalwerke geprägt sind von innigem Ausdruck in den langsamen und virtuoser Lebendigkeit in den schnellen Sätzen, formt er die Inhalte seiner Arien mit großer Geste. Eindringlich und dramatisch kommen diese daher, die klare, eingängige Thematik wird konsequent entwickelt zum reflektierenden Mittellteil hin, der das wiederkehrende Da Capo wie ausgewechselt erscheinen läßt. Im Aufbau durchaus immer gleich, erscheint jede der Arien als Unikat mit unverwechselbarem Charakter.

    Das Lied „Jove, when he saw my Fanny's face" ist ganz im englischen Stil seiner Zeit gehalten, wie auch eine Reihe anderer Lieder aus der Feder des Grafen mit englischem Text. Wie bei den italienischen Arien zeigt sich auch hier seine verblüffende Fähigkeit, sich in verschiedene Genres einzufühlen, ohne zu kopieren, sondern im jeweiligen stilistischen Umfeld Eigenständiges zu schaffen.

     

    Matthias Hahn-Engel

     

Stückpreis: 21,00 Euro

  • Beschreibung

    Wir freuen uns, nach langer Zeit die 3. CD mit Werken des Grafen von Saint Germain präsentieren zu können. Sie enthält eine Auswahl bisher unveröffentlichter Werke Saint Germains, die uns besonders hörenswert erscheinen. Das Booklet enthält diesmal darüberhinaus Bilder vom Freimaurergarten Louisenlund und den mitwirkenden Musikern im Studio.

    Unter folgendem Link können Sie ein Video zur Produktion im Cliffstudio ansehen.

    Video zur Produktion im Cliffstudio

Stückpreis: 22,00 Euro

  • Beschreibung

    Der Graf war, wie mehrfach bezeugt, ein virtuoser Violinist, weshalb wir für diese erste Edition die ersten drei seiner Violinsonaten ausgewählt haben. Da nicht jeder Geiger einen Begleiter finden wird,

    der nach, wie im Original notiert, beziffertem Generalbaß spielen kann, veröffentlichen

    wir diese ersten drei Violinsonaten mit ausgesetztem Generalbaß (Arthur Weinbrenner) und separater Violin- und Violoncellostimme, in einer Bearbeitung

    von Thorsten Mahnkopf.

31 x 23,5

Stückpreis: 75,00 Euro

  • Beschreibung

    Die auf 500 Exemplare limitierte Faksimile-Ausgabe der ersten drei Violinsonaten wendet sich sowohl an den Musiker, der die Musik nach dem Original-Notentext studieren möchte, als auch an den Sammler, für den diese aufwendig gestaltete, teils in Handarbeit gefertigte Edition ein seltenes Kleinod sein wird, mit dem er Kompositionen des Meisters im Notenbild der Originalausgabe (Edition J. Johnson, London 1758) in Händen hält.

    Um diese schöne Ausgabe mehr Kunden zugänglich zu machen, haben wir bei dem handgearbeiteten Einband - jetzt Karton/Textil-Einband mit Goldprägung - auf kostengünstigere Materialien zurückgegriffen, ohne auf die edle Anmutung zu verzichten.

     

33,5 x 24,8

Stückpreis: 16,95 Euro

  • Beschreibung

    Lange vergriffen und im Mellinger Verlag jetzt endlich wieder erschienen: „Unter den Flügeln des Phönix“ - die wohl bisher umfassendste Biographie des Grafen von Saint Germain von der Autorin Irene Tetzlaff. Sehr detailgetreu, mit Abbildungen und Zeittafel.

     

    Nicht zuletzt war dieses Buch Anlassgeber für den Cellisten Matthias Hahn-Engel, sich auf die Suche nach den im Buch erwähnten Original-Kompositionen Saint Germains zu machen.

Stückpreis: 25,50 Euro (Rabattangebot vom 01.11.16 - 16.12.16 statt 25,50 € nur 16,00 €)

216 Seiten

Buch: 22 x 24 cm

  • Beschreibung

    Jahrelang hat sich der Historiker Dr. Peter Schraud mit dem Leben des Grafen Saint Germain beschäftigt. Er hat Geschichtliches über die legendäre Gestalt ohne Vornamen unter die Lupe genommen, Mystisches auf sich wirken lassen und eigene Schlussfolgerungen gezogen. Das Ergebnis ist ein „historischer Baukasten“. Mit seiner Hilfe erfahren die Leser viel über das Wirken und Schaffen des Grafen und können vielleicht einiges, was im Dunkeln bleibt, erahnen. Zudem stellt der Autor Zusammenhänge im Zeitgeschehen her, entwickelt neue Perspektiven und räumt mit Vorurteilen auf. Wer sich auf diesen Seiten auf Spurensuche begibt, dem eröffnen sich neue Ein- und Ansichten: Ob Geheimagent, Alchemist, Magier oder Komponist — die schillernde Persönlichkeit des Grafen Saint Germain offenbart sich in ihrer facettenreichen Vielfalt.

Stückpreis 1,00 Euro

12 Stück 10,00 Euro

Stückpreis 19,80 Euro

296 Seiten kart. mit Klappen

  • Beschreibung

    Eine Wahrnehmungsübung

    Peter Schraud

    Graf Saint-Germain , der "Wundermann" der 18. Jahrhunderts, muss seine Zeitgenossen so provoziert haben, dass sie ihn hemmungslos verleumdeten, während andere ihn priesen und bewunderten. Aus solchen widersprüchlichen Aussagen lässt sich kein einheitliches Bild zusammensetzen. In diesem Buch wird aber etwas anderes versucht: Aus verschiedenen Blickwinkeln - von damals - eine Rundum-Wahrnehmung des geheimnisvollen Weisen zusammenzufügen, die dann lebendig zu uns sprechen kann. Dieser Mann war Weltbürger und Europäer, Friedensmittler und Forscher. Zudem war er ein Heilkundiger für die körperlichen und sozialen Gebrechen, an denen die Menschheit damals - wie heute leidet. Er nahm vieles vorweg, was für uns heute Bedeutung haben kann.

    Im aufgeschlagenen Buch des 18. Jahrhunderts ist seine Stimme deutlich vernehmbar für die Aufmerksamen des 21. Jahrhunderts.

Stückpreis: 18,50 Euro

  • Beschreibung

    Der Tango und seine Vorläufer Milonga und Gefährten Vals entstanden um die Jahrhundertwende in den Vorstädten von Buenos Aires. Das ärmliche Leben der Vorstadtbewohner prägte die Inhalte des Tangos. Eine Musik, die in ihren Texten klagt und schwärmt. Der Tango wiederum prägte das Leben der Menschen. Das Phänomen Tango hat sich bis heute über die ganze Erde verbreitet und hier und da sogar Wurzeln geschlagen und eigene Ausprägungen gebildet. So ist der Tango eine Art Bewegung geworden - international.

    Das Ensemble TANGOdiMAR hegt nicht den Anspruch, historische Aufnahmen „nachzuspielen“. Der überwiegende Verzicht auf die erheblichen Rubati bekannter Einspielungen traditioneller Tangos rückt die einzelnen Titel zum Teil in ein gänzlich neues Licht und verleiht ihnen eine neue, gegenwärtige Lebendigkeit, die die dem Tango und seiner Vorläuferin Milonga wie seinem Gefährten, dem Vals, nachgesagte „Traurigkeit“ zuweilen vergessen lässt.

  • Weitere Informationen

     

Inhalt
Yira, Yira!                                     Enrique Santos Discepolo          
3:25
Irja Toivo Kärki
3:34
Romantico Idilio Astor Piazzolla
3:44
Caminito Juan De Dios Filiberto
2:45
La Cumparsita Matos Rodriguez
2:55
Palomita Blanca Anselmo Aieta
1:59
Volver Carlos Gardel
4:14
Oracion Juan Deambrogio ("Bachicha")
3:02
Geheimnis (russ.) V. Sidorov
2:26
Amor Es Amar Juan Canaro
4:20
Vanhan vaahteran laulu Eino Partanen
4:18
Esta noche me emborracho Enrique Santos Discepolo
3:29
Liljankukka Toivo Kärki
3:59
Invierno Porteno Astor Piazzolla
4:02
Patetico Jorge Caldara
3:21
Es tut mir unendlich leid (russ.) A. Cfasman
3:27
Cambalache Enrique Santos Discepolo
3:07
La Milonga de Buenos Aires Francisco Canaro
2:58

AGB

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen / Rechtliches / Rückgaberecht

 

Begriffsbestimmungen: Verkäufer nach diesen AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) ist Hahn-Engel Konzertagentur & Verlag Eckernförde. Käufer ist jeder, der mit dem Verkäufer einen nach geltendem Recht und den AGB gültigen Vertrag abschließt. Die Bestellung und der dadurch nach den AGB entstehende Kaufvertrag erfolgen per Email (info@hahn-engel.de), Telefon u. (04351 / 88 09 09), oder per Post an

 

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Widerrufsrecht

 

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11. Der Käufer erhält eine Rechnung. Wir weisen Mehrwertsteuer aus.

 

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Pauschale für Großbrief bzw. Warensendung wird nach Gewicht inkl. Verpackung nach folgender Tabelle berechnet:

 

bis 500 Gramm 5,00 Euro

bis 1000 Gramm 6,00 Euro

 

Dabei betragen die Mindestmaße bei Groß-, Maxibrief 10cm x 7cm und die Höchstmaße 35,3 cm x 25 cm x 5cm .

 

Die Pauschale für die Büchersendung (keine Postkarten!) wird nach Gewicht inkl. Verpackung nach folgender Tabelle berechnet:

 

bis 500 Gramm 2,00 Euro

bis 1000 Gramm 3,00 Euro

 

Dabei betragen die Mindestmaße der Sendungen 10cm x 7cm und die Höchstmaße 60cm x 30cm x 15cm oder Länge+Breite+Höhe=90cm, keine Seite länger als 60cm.

Sendungen von 1 - 10 kg werden als Paket für 8,00 Euro (10 - 20 kg 12,00) Euro Portopauschale versandt. Die Mindestmaße dabei sind 15x11x1cm und die Höchstmaße 120x60x60cm.

 

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